01.08.2007, 10:50 Uhr | jst
Eisbär Knut. (Foto: ddp)Jeder kennt den niedlichen Eisbären, der im vergangenen Jahr im Berliner Zoo auf die Welt kam und seitdem so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie selten ein Tier vor ihm. Heute gibt es ihn auf DVD, CD, T-Shirts und als Kuscheltier zu kaufen. Das erste Buch ist soeben erschienen und ist auf dem Weg zum Erfolg. Erinnern Sie sich aber auch noch an "Bruno", den Problembären aus Bayern oder an "Marlar", den kleinen Elefanten, der nach seiner Geburt seine Mutter verlor? Wir haben hier noch einmal die zehn niedlichsten Tiere für Sie, die in den letzten Jahren Geschichte geschrieben haben. Jetzt ist auch Ihre Meinung gefragt: Welche Tiergeschichte hat Sie am meisten bewegt? Stimmen Sie einfach rechts ab.
Test Quizzle
Foto-SerieDie zehn rührendsten Tiergeschichten
Test Welcher Haustier-Typ sind Sie?
Eisbär "Knut" ist zurecht das wohl bekannteste Tiere im Berliner Zoo und lockt immer noch ein großes Publikum an. Er wurde am 5. Dezember 2006 geboren, seine Eltern, Mutter Tosca und Vater Lars, sind ebenfalls im Berliner Zoo geboren und leben auch weiterhin mit ihm zusammen im Gehege. Ende März wurde "Knut" mit einem Gewicht von neun Kilogramm und im Alter von 15 Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt erschienen etwa 500 Journalisten aus aller Welt und mittlerweile hat er schon über eine Million Zuschauer an.
Im Mai 2006 hielt ein Braunbär die Öffentlichkeit in Atem, sein Name: "Bruno". Er war der erste Braunbär seit mehr als 170 Jahren in freier Wildbahn in Deutschland. Normalerweise sind Braunbären sehr scheu und stellen daher auch keine unmittelbare Gefahr für die Menschen dar. "Bruno" aber griff während seiner Streifzüge immer wieder Haus- und Nutztiere in Siedlungen an. Seine Vorliebe galt ganz besonders den Schafen. Aus diesem Grund wurde er von Edmund Stoiber als "Problembär" bezeichnet und zum Abschuss freigegeben. Am 26. Juni 2006 wurde Braunbär "Bruno" erschossen.
Elefantenbaby "Marlar" ist noch heute eine tierische Überraschung des Kölner Zoos, da die Geburt sehr kompliziert und schwer war. Leider musste die Mutter wegen eines nicht therapierbaren Blasenleiden, das sich durch die schwere Geburt von "Marlar" gebildet hatte, eingeschläfert werden. Seitdem ist "Marlar" mit den anderen Jungtieren der Herde, Ming Jung und Maha Kumari, zusammen in einem Gehege.
Im Jahre 1994 sorgte ein kleiner Kaiman dafür, die Besucher eines Baggersees in Atem gehalten wurden. Im Juli 1994 wollte sein Herrchen Jörg Zars seinem "Sammy" eine Abkühlung im See gönnen. Dem 70 Zentimeter großen Kaiman gefiel es aber so gut, dass er sich aus dem Staub machte und nur mit viel Mühe wieder gefangen werden konnte. Die Geschichte verursachte damals sehr viel Medientrubel.
Eine weniger schöne Geschichte hat Löwenbaby "Alvin" hinter sich. Schon im jungen Alter trennten ihn skrupellose Geschäftemacher von seiner Mutter um ihn zu verkaufen. Er entging nur knapp dem qualvollen Hungertod. Die Polizei rettete "Alvin" und brachte ihn in die Augsburger Tierklinik. Dort wurde er wieder gesund gepflegt. Tierparkinhaber Joe Bodemann vom Filmpark Eschede bei Celle hörte von dem Schicksal des Löwenbabys und nahm es auf. Auch heute noch kann man "Alvin" dort besuchen, wo er ein schönes Leben hat.
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Quelle: t-online.de
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