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Aquaristik: Warum so viele Fische im Becken sterben

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Nicht tot füttern - Tipps für fidele Fische

17.08.2010, 16:19 Uhr | vdb

Aquaristik: Tipps für fidele Fische. (Foto: imago)

Aquaristik: Tipps für fidele Fische. (Foto: imago)

Manch ein Aquaristik-Laie hat diese traurige Erfahrung schon gemacht: Eines Tages erblickt er einen Großteil seiner Fische tot an der Wasseroberfläche. Besonders Anfänger informieren sich häufig nicht gründlich genug über die Bedürfnisse ihrer flossigen Freunde. Schuld am Sterben im Becken sind oftmals Schockerlebnisse der Fische durch zu viel Futter, zu hartes oder zu weiches Wasser. Wir haben mit einem Experten gesprochen.

Fische vorsichtig an neue Umgebung gewöhnen

"Nach dem Kauf muss man die Fische vorsichtig an das Wasser im Aquarium gewöhnen", sagt Uwe Konrad von den Aquarienfreunden Berlin Tegel. So sollte man den Plastikbeutel vorsichtig ins Wasser einsetzen und ihn erst einmal im Wasser schwimmen lassen. Gut ist es auch, langsam Wasser aus dem Aquarium in den Beutel zu geben. Bei einem ruckartigen Wasserwechsel können die Fische einen Schock davon tragen. "Zudem sollte sich jeder Anfänger zunächst genau über die Wasserbedingungen informieren, unter denen die Fische leben sollen, die er anschaffen will". Manche Fische vertragen hartes Wasser besser als weiches. Ob sie in die jeweilige Region passen, hängt vom dortigen Wasser ab.

Viele Fische werden überfüttert

Ein weiterer Fehler besteht darin, Fische zu viel zu füttern. "Kaum ein Fisch verhungert, viele werden aber überfüttert", so der Aquarien-Experte. Ebenfalls weit verbreitet ist die Fehlannahme, dass unbedingt eine Sauerstoffpumpe ins Aquarium gehört. "Eine Pumpe ist nur bei vielen Fischen ein Muss. Wichtig ist, dass sich die Wasseroberfläche leicht bewegt, so gelangt auch Sauerstoff ins Wasser." Auch Pflanzen liefern Sauerstoff, besonders Algen. Sie sehen zwar nicht hübsch aus, sind für Fische jedoch keinesfalls schädlich.

Aquaristik-Fans sollten das Becken nie leer räumen

Wichtig für eine gesundes Klima im Aquarium ist es auch, das Becken nie komplett auszuräumen. "Besser ist es, alle zwei Wochen ein Drittel des Wassers zu wechseln", sagt Konrad. So wird nicht die gesamte Umgebung der Fische verändert und sie erleiden keinen Schock. Die Wassertemperatur ist von der jeweiligen Fischart abhängig. Aquaristikinteressierte sollten sich deshalb genau informieren, welche Bedürfnisse die jeweilige Fischart hat. In Sachen Temperatur müssen die Bedürfnisse der Fische übereinstimmen, denn bei zu niedriger oder zu hoher Wassertemperatur sterben viele Fischarten.


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