04.08.2011, 11:40 Uhr | AP/t-online
Haustiere können viele Krankheiten übertragen. (Foto: imago)
In deutschen Haushalten leben rund 23 Millionen Haustiere. Welche Infektionsrisiken von ihnen ausgingen, wüssten die meisten Besitzer allerdings nicht, sagt Michael Borte vom Klinikum St. Georg.Weil immer mehr Reptilien als Haustiere gehalten werden, sei die Zahl der von den Exoten übertragenen Infektionen mit Salmonellen angestiegen. Der Erreger werde aber auch von Katzen, Meerschweinchen und Hunden verbreitet, weiß der Arzt. Erfahren Sie hier, welche Krankheiten Haustiere noch übertragen können.
Egal ob Schildkröten, Schlangen oder Echsen: 90 Prozent aller im Zoohandel gekauften Reptilien sind nach Angaben des Mediziners Träger von Salmonellen. "Schon ein Besuch in der Zoohandlung kann zu einer Infektion führen", warnt Borte. Doch es drohen nicht nur Salmonellen: "Die möglichen Erkrankungen reichen von Hautinfektionen über Blutvergiftungen bis hin zu Knochen- und Hirnhautentzündungen", sagt der Arzt. Auffällig sei, dass der Anteil von Neugeborenen und Säuglingen unter den Erkrankten sehr hoch sei. Viele Patienten müssten stationär behandelt werden, auch Todesfälle seien bereits bekannt geworden.
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Haustiere können auch Bakterien der Gattung Pasteurella multocida übertragen. Sie nisten sich bei Tieren wie bei Menschen in der Nasenschleimhaut oder im Rachenraum ein. Bei Tieren bleibt der Befall meist unerkannt, deshalb können sich die Bakterien in Hund und Katze gut vermehren. Infizierte Menschen können hingegen eine Blutvergiftung, Hirnhaut-, Knochen- oder Lungenentzündung bekommen. Gefährlich ist auch der Erreger Capnocytophaga canimorsus. Eine Erkrankung mit dem Keim kann beim Menschen einen lebensgefährlichen Wundbrand oder eine Herzinnenhautentzündungen auslösen.
Haustiere können nicht nur Viren und Bakterien übertragen, sondern auch Parasiten wie den Fuchsbandwurm. Zwar sind die offiziellen Fallzahlen in Deutschland mit 15 bis 31 Infektionen pro Jahr gering. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Experten des Robert-Koch-Instituts vermuten, dass es jährlich etwa dreimal so viele Infektionen gibt. Kommt ein Mensch in Kontakt mit dem Fuchsbandwurm, kann er an Echinokokkose erkranken. Die Larven des Parasiten breiten sich dann in der Leber aus. Wird die Infektion nicht behandelt, kann sie zu Leberversagen und damit zum Tod führen. Das Tückische: Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome, kann beim Menschen zehn bis 15 Jahre dauern.
Schwer zu erkennen ist auch ein Befall mit dem Hunde- oder Katzenspulwurm. Gelangen die Eier in den menschlichen Körper, entsteht eine Larve, die durch den Körper wandert. Dadurch kommt es zu Organ- und Gewebeschäden. Den Befall bemerkt man oft erst, wenn die Larve ins Auge oder ins Gehirn gelangt. Symptome, die auf eine Erkrankung hinweisen können, sind Müdigkeit, Durchfall, Nesselsucht, Fieber oder Husten.
Viren, Bakterien und Parasiten werden in der Regel über den Speichel oder die Ausscheidungen der Haustiere übertragen. Wer ein paar Hygieneregeln beachtet, kann sich vor Krankheiten schützen. Wenn der Hund einen ableckt, sollte man die Stelle schnell mit Wasser und Seife reinigen. Außerdem sollte man Tiere nicht mit ins Bett nehmen oder aufs Sofa lassen. Denn durch den engen Kontakt werden die Bakterien, Würmer, Flöhe und Zecken leicht übertragen. Ein regelmäßiger Tierarztbesuch ist ebenfalls sinnvoll. Dieser kann das Tier genau untersuchen und eine mögliche Erkrankung frühzeitig erkennen. Außerdem ist es wichtig, Haustiere regelmäßig zu entwurmen.
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AP/t-online
Trimaklus schrieb:
am 3. April 2011 um 13:58:50
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Naja des guten zuviel für das Tier würd ich meinen
Rebekka schrieb: am 1. April 2011 um 21:30:15
mit 1 mal im Monat Entwurmen machst du
aber eher deine Tiere krank als dich selber, es ist eine Belastung für das Tier und meiner Meinung nach viel zu häufig. Über das Ungezieferzeug lässt sich auch streiten zumal du davon ja auch was abbekommst. Ansonsten es gäbe viele Allergien weniger wenn Kinder mit Tieren und weniger Domestos aufwachsen würden, unsere ach so Steril und Sauber ist Geil Mentalität fördert das geradzu in hohem Mass.
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Vanessa schrieb:
am 3. April 2011 um 13:09:54
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Kann-kann-kann
Mein Hund schläft bei mir im Bett. Wegen einer Allergie kann sie nicht "vorbeugend" gegen Würmer, Zecken, Flöhe,
Milben,etc. behandelt werden, sondern erst bei Befall. Sie ist seit drei Jahren dennoch frei von irgendwelchen Schädlingen, wird ale drei Monate gestestet. Also völliger Quatsch, dass Haustiere grundsätzlich Milben bekommen. Der Speichel eines Hundes enthält übrigens weniger Bakterien als der eines Menschen: Also nie mehr Menschen Küssen!!!
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Steff schrieb:
am 3. April 2011 um 12:01:12
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Welcher Autor....
hat nur diesen Blödsinn geschrieben! Der sollte sich mal über die Evolution schlau machen! Dieser Beitrag kann ja
eigentlich nur von einem Tierhasser verfasst worden sein. Bereits in der Steinzeit haben die Hunde mit auf den Schlafplätzen geschläfen, der Wärme wegen. damals gabs noch keine Wurmkur und Co. Dem Verfasser sollte mal ordentlich in den A.... gebissen werden. So ein verkappter Bullshit.... Immer auf den Lebewesen rumhacken, die sich am wenigesten wehren können. Was für eine arme Seele
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