12.01.2010, 14:27 Uhr | AFP
Hunde sollten keinen Schnee fressen. (Foto: imago)Schnee und Kälte lassen auch Hunde zittern und treiben Katzen ins Haus. Auf Spaziergänge im Freien müssen sie aber nicht verzichten, wenn die Besitzer einige Tipps beherzigen. So sollten Gassigänge verkürzt und die Pfoten vor Streusalz geschützt werden. Wie Hund, Meerschweinchen und Co. fit durch den Winter kommen, dazu geben der Deutsche Tierschutzbund und Tierärzte folgende Tipps.
Fotoshow Eiszeit im deutschen Zoos
Gassigänge sollten im Winter abgekürzt werden. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell ins Warme. "Winterkleidung" wie Mäntel oder Hundeschuhe halten Experten bei gesunden Tieren grundsätzlich für unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell in der Regel aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit kurzem Fell kann ein Hundemantel laut Bundestierärztekammer in Ausnahmefällen aber sinnvoll sein. Ebenso Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor scharfkantigem Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Melkfett oder Vaseline eingecremt werden, da sonst das Salz in die Risse eindringt und Schmerzen verursacht. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen mit Wasser abgespült werden.
Hundebesitzer sollten auch darauf achten, dass ihre Lieblinge keinen Schnee fressen. Der eiskalte Schnee und darin enthaltener Dreck oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nasse Hunde sollten auch nicht auf kalten Steinen oder Fliesen liegen, weil dies eine Lungen- oder Blasenentzündung fördern kann.
Katzen mit Freigang sollte jederzeit die Möglichkeit haben, in der Wohnung Schutz zu suchen. Bei eisigen Temperaturen verbringen Katzen die Nacht am besten im Haus.
Meerschweinchen können generell in Außengehegen überwintern, wenn der Stall zum Beispiel mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte der Stall mit Wolldecken verhangen werden. Vor Zugluft sind Meerschweinchen ebenso zu schützen wir vor Nässe, deshalb die Einstreu häufiger auswechseln. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf haben als sonst, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.
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