02.10.2009, 20:03 Uhr | dpa
Im Alter haben Hunde ein erhöhtes Ruhebedürfnis. (Foto: Archiv)Früher tollte Waldi beim Spaziergang herum, nun will er stattdessen seine Ruhe haben und verkriecht sich auf dem Sofa. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass er langsam alt wird. In dieser Zeit müssen die Besitzer behutsam mit dem Tiersenior umgehen und sich auf die Veränderungen einstellen. Wir sagen Ihnen, was Sie bei alten Tieren beachten müssen.
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"Wenn Hunde und Katzen alt werden, ist das nicht viel anders als beim Menschen", erklärte Steffen Beuys, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn. Ein alter Hund wolle zum Beispiel nicht mehr so gefordert werden wie ein junger, erklärte die Tierärztin Diane Hebeler von der Bundestierärztekammer in Bonn. Damit der Kreislauf in Schwung bleibt und die Muskulatur weiter trainiert wird, ist regelmäßige Bewegung aber weiterhin wichtig. Nur muss die Aktivität dem Tier angepasst werden. "Tierbesitzer merken dabei jedoch schnell, wenn der Hund nicht mehr will", sagte Beuys. Die Tierhalter müssen auch die Fütterung an das alte Tier anpassen. Um Übergewicht zu vermeiden, sollte der Besitzer die Futtermenge reduzieren oder auf spezielles Futter mit geringem Energiegehalt zurückgreifen.
Auch Hundebesitzerin Annemarie Ruhlender aus Neuhaus musste sich bei ihrem Hund auf Veränderungen einstellen: "Der Prozess ging so schleichend vor sich, dass ich anfangs gar nichts gemerkt habe. Während ich früher nur zweimal im Jahr mit Murkel zur Wurmkur beim Tierarzt war, häuften sich langsam die Beschwerden". Tibetterriermischling Murkel wurde immerhin 15 Jahre alt. Doch zum Schluss hatte der Hund keinen Appetit mehr und wurde immer dünner. "Die Tierärztin stellte Krebs fest, und Murkel musste eingeschläfert werden", sagte Ruhlender.
Ältere Hunde und Katzen sollten einmal pro Halbjahr zum Tierarzt. So können altersbedingte Krankheiten frühzeitig erkannt werden. "Aufgrund des Alters und der höheren Tierarztkosten werden aber leider viele Tiere abgegeben", sagte Beuys. Wer sich ein Tier anschafft, sollte daher dazu bereit sein, die Verantwortung dafür auch in der beschwerlichen späten Lebensphase des Tieres weiter zu tragen.
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Quelle: dpa
Roger schrieb:
am 17. Februar 2011 um 14:32:00
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Alter Hund-Tierarztbesuch!
Mein Zwergdackel, ist knapp 16J.
Da unser Hund weniger Nahrung zu sich nahm,sehr viel trank, aber an Gewicht
verlor,verwirrt war und in die Wohnung machte,gingen wir zum Tierarzt. Nach einer Blutuntersuchung wurde ein unerheblich höherer Leberwert festgestell. Aussage ansonsten "sie haben einen kerngesunden Hund!" Innerhalb der nächsten 6 Wochen war es nochmal fast 1kg. weniger.Ein trauriges Bild. Warum gehe ich dann zum Tierarzt? Er hat mehr in der Börse, und was ist mit meinem Hund?
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