07.11.2007, 10:55 Uhr | mal
Laut einer US-Studie sind Dackel bissiger als Pit Bulls (Foto: dpa)Sie hießen Kommissar Rex oder Lassie und waren richtige Alleskönner auf vier Pfoten - ob Verbrecher jagen, Menschen retten oder einfach nur auf Kommando des Besitzers sofort gehorchen. Welches Herrchen oder Frauchen hätte nicht gern selbst so einen cleveren Begleiter? Aber keine Angst: Das kleine Einmaleins für Hunde bringen Sie Ihrem besten Freund mit ein paar Tricks und der nötigen Konsequenz auch noch bei.
Sitz und Platz So üben Sie wichtige Kommandos
Test Welcher Haustier-Typ sind Sie?
Benimmregeln für Welpen
Eines der ersten Dinge, die das neue Familienmitglied lernen muss, ist stubenrein zu werden. Gehen Sie tagsüber mit dem Kleinen so oft wie möglich raus und loben Sie ihn bei jedem "Geschäft" in der freien Natur. Erwischen Sie ihn doch einmal in der guten Stube auf frischer Tat, schimpfen Sie und tragen ihn so schnell wie möglich nach draußen. Entdecken Sie das Malheur erst später, macht ein Anpfiff keinen Sinn mehr. Nachts bewährt sich die Hundekiste neben Ihrem Bett. Der Welpe sollte nicht allein aus der Kiste herauskommen. Da Hunde nur im Notfall ihr Lager verschmutzen, wird er sich melden, wenn er nachts muss. Ihr Einsatz: Sofort nach draußen und loben, wenn es geklappt hat.
Bello allein zu Haus
Kaum etwas ist für Welpen so Angst einflößend wie das Alleinsein. Trotzdem sollten Sie, nachdem sich der Hund eingelebt hat, das Alleinbleiben mit ihm üben. Setzen Sie ihn nach dem Spielen oder einem Spaziergang in seine Kiste und verlassen Sie zunächst für wenige Minuten den Raum. Sobald der Hund ruhig ist, können Sie zurück kommen. Wenn er jammert: Verkneifen Sie sich Trösten oder Schimpfen, das würde sein Verhalten nur verstärken. Weiten Sie die Übungen zeitlich langsam aus, lassen Sie den Welpen auch im ganzen Haus oder im Auto allein. Länger als zwei Stunden sollte es jedoch in keinem Fall dauern. Erwachsene Hunde schaffen vier Stunden und notfalls sogar länger.
Immer recht freundlich
Was Ihr Welpe in den ersten Lebensmonaten kennenlernt, wird ihm später keine Angst machen. Sorgen Sie also dafür, dass er sich an möglichst viele verschiedene Situationen gewöhnt. Üben Sie mit ihm Bahn fahren, nehmen Sie ihn mit in die Stadt und zeigen Sie ihm andere Tiere im Wildpark. Schimpfen Sie, wenn er Jogger und Radfahrer anbellt oder verfolgt. Machen Sie ihn mit fremden Menschen und tobenden Kindern vertraut. Ganz wichtig sind die Kontakte zu anderen Hunden: Ein gesundes Sozialverhalten lernt der Vierbeiner am besten von Anfang an in einer Welpen-Spielgruppe. Sorgen Sie auch sonst dafür, dass er möglichst oft Artgenossen verschiedener Rassen und Altersstufen trifft. Wenn Ihr Hund sich stets freundlich verhält, haben auch Sie weniger Probleme mit Ihren Mitmenschen.
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mal
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