18.02.2010, 13:41 Uhr | mal
Warum sollte es Tieren anders gehen als Menschen: Freundschaften entstehen, wenn die Chemie stimmt. Hunde und Katzen sind weder von vornherein Feinde, noch ist zu erwarten, dass sie irgendwann einträchtig zusammen auf dem Sofa kuscheln. Ob beide Freunde werden, hängt vom Charakter ab, vom Alter, ihren Erfahrungen und ihrem Temperament. Eine wichtige Rolle spielt auch der erste Eindruck. Und hier kann der Mensch dafür sorgen, dass nicht gleich beim ersten Kontakt alles schief läuft.
Gute Karten haben Hundebesitzer, die schon Welpen regelmäßig mit Katzen bekannt gemacht haben. Ihr Hund ist an Katzen gewöhnt und reagiert gelassener auf neue Bekanntschaften. Das Verhältnis zwischen Hund und Katze leidet an der unterschiedlichen Körpersprache. Beispiel Schwanzwedeln: Beim Hund bedeutet es Freude und Spiellaune, die Katze drückt damit Nervosität aus und könnte aggressiv reagieren, wenn man auf sie zugeht. Beide müssen lernen, die Launen und Signale des anderen zu verstehen. Das geht nicht von heute auf morgen - hier ist Geduld gefragt.
Zwischen zwei Jungtieren macht der erste Kontakt meist die wenigsten Probleme. Welpe und Kätzchen werden sich schon aus Neugier schnell annähern und lernen beim gemeinsamen Aufwachsen miteinander. Nur wenn der Hund im Spiel zu grob wird oder wilde Jagden Überhand nehmen, müssen Sie eingreifen. Bei allen neuen Hausgemeinschaften gilt: Lassen Sie die beiden in den ersten Tagen nie unbeaufsichtigt zusammen, richten Sie Schlafplätze in verschiedenen Räumen ein.
Soll ein Hund bei einer alteingesessenen Katze einziehen, sind Vorsichtsmaßnahmen für das "erste Date" geboten. Der Hund sollte erst einmal an der Leine bleiben, die Katze Rückzugsmöglichkeiten in der Wohnung haben. Loben Sie den Hund wenn er sich ruhig verhält und keine Anstalten macht, die Katze zu jagen. Spendieren Sie der Katze besondere Leckerchen und lassen Sie Ihr viel Aufmerksamkeit zukommen. Freigängerkatzen sollte man zunächst nicht nach draußen lassen. Stellen Sie ihr möglichst einen Raum zur Verfügung, zu dem der Hund keinen Zutritt hat. Unterschiedliche Plätze und Zeiten für Fütterung und eigenes Spielzeug für jeden helfen außerdem, Konflikte zu vermeiden.
Hunde sind meist unkomplizierter, wenn es um neue Untermieter geht. Gönnen Sie der Katze ein paar Stunden, sich allein mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und passen Sie beim ersten Zusammentreffen auf, dass der Hund die Katze nicht verschreckt. Wer auch immer zuerst da war - wenn Sie die ersten Begegnungen stressfrei gestalten, entscheiden die Tiere selbst, wann sie sich zum ersten Mal das Körbchen teilen. Wenn die Freundschaft dazu nicht reicht, müssen Sie auch mit einem respektvollen Nebeneinander zufrieden sein. Das gilt jedenfalls für die Wohnung. Wundern Sie sich nicht, wenn der Hund draußen im Garten die Katze manchmal auf den nächsten Baum scheucht. Und dass er nett zu "seiner" Katze ist, bedeutet nicht, dass er auch alle fremden Katzen auf Anhieb mag.
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mal
berdabengel51 schrieb:
am 28. März 2010 um 12:22:17
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Hund und Katze
Unsere zwei Hunde und drei Katzen vertragen sich ausgezeichnet. Beim Gassigehen haben wir mindestens ein bis zwei Katzen im
Schlepptau, die uns begleiten (Wir wohnen in einer verkehrsberuhigten Sackgasse am Wald). Nachbarn und Kurgäste haben ihre wahre Freude bei diesem Anblick.
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