29.03.2010, 12:26 Uhr | agr / Kathrin Kirstein
Hundenamen: Welcher passt am besten? (Foto: imago)
Rocky, Amy, Max, Bello - einen Hundenamen zu finden, der sich schön anhört und auch zum Hund passt ist meist nicht so einfach. Wir geben Tipps zur Suche nach dem richtigen Hundenamen und erklären, wieso Ihre Hunde besser nicht "Fritz" oder "Schatz" genannt werden sollten.
Ob Nikodemus, Balthasar oder Ophelia, die Fantasie der Tierhalter kennt oft keine Grenzen - trotzdem kann man bei der Namensgebung viel falsch machen. Entscheiden Sie sich am besten früh für einen Hundenamen, damit sich Ihr Haustier schnell an ihn gewöhnt. Denn erst wenn er zuverlässig auf seinen Namen hört, kann mit der Grunderziehung begonnen werden.
Auf keinen Fall sollte der Hundename wie ein Befehl klingen, den der Hund lernen soll. Schlecht sind deshalb zum Beispiel Fritz oder Schatz - sie klingen wie Sitz und Platz. Wenn Ihr Hund auf das Kommando "Komm" hören sollte, ist Tom auch nicht die beste Wahl für einen Hundenamen. Generell hören Hunde besser auf ein- oder zweisilbige Namen mit einem Vokal am Ende wie Nelli, Ronja oder Timmi. Diese Hundenamen können Hunde besser verstehen.
Wenn Sie Ihrem Hund einen Kosenamen geben wollen, dann eignen sich besonders Namen, die auf i oder y enden. Beispielsweise Maxi oder Blacky. Ausgesprochen hören sie sich fröhlich und positiv an. Dadurch kommt der Vierbeiner beim Rufen sicherlich direkt freudig angelaufen. Entscheiden Sie sich jedoch möglichst für einen einzigen Namen. Am besten ist es, wenn sich eine Kurz- oder Koseform sich vom eigentlichen Namen ableitet, wie beispielsweise Maxi von Maximilian.
Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen rundum wohl fühlt, ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder den Hundenamen akzeptieren. Für den Hund ist es verwirrend, wenn er von einer Person Max und von der anderen Maxi genannt wird. Vermeiden Sie komplizierte oder lange Namen und beachten Sie, dass auch die Kinder den Namen richtig aussprechen. Denn wenn der Nachwuchs mit dem Hund spielt oder Gassi geht, hört er so auch auf die Befehle der Kleinen.
Der Hundename sollte zu seinem Träger und auch zum Charakter passen. Geben Sie ihm daher einen positiv besetzten Namen. Entwürdigende Bezeichnungen wie Stinky sind tabu. Schließlich soll der Name ja für Zugehörigkeit und Zuneigung stehen und der Hund ein Teil der Familie sein.
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agr / Kathrin Kirstein
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