03.03.2009, 11:06 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Kangal (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Der Kangal wird mit ca. 70 cm bis 85 cm sehr groß und erreicht ein Gewicht zwischen 40 kg und 70 kg. Er hat kurze Schlappohren sowie eine über den Rücken gebogene Rute.
Das Fell des Kangal ist kurz und eng anliegend. Insbesondere Rüden besitzen noch einen Fellkragen. Er ist einfarbig, meistens cremefarben mit schwarzer Maske und schwarzen Ohren.
Die Fellpflege ist noch die einfachste Aufgabe beim Kangal. Da er von Natur aus viel Platz und Bewegung benötigt, sind ausgedehnte Spaziergänge ein Muss. Beim Futter ist er sehr genügsam. Rassenspezifischen Erbkrankheiten sind nicht bekannt.
Es ist nicht einfach, einen Kangal zu halten. Er ist sehr dominant, selbstbewusst und unabhängig. Ursprünglich wurde der Kangal in der Türkei als Hütehund gehalten. Dort ist er in der Regel auf Selbstversorgung angewiesen und besitzt deshalb einen ausgeprägten Jagdtrieb.
Der Kangal eignet sich nur eingeschränkt als Familienhund. Zwar baut er zu seinem Herrchen eine enge Bindung auf, beim Spielen mit Kindern kann er jedoch auch aufgrund seiner Größe recht rauh sein. Schon früh muss das Tier an fremde Personen gewöhnt werden, gerade Tierarztbesuche können sich ansonsten sehr schwierig gestalten.
Er benötigt einen großen Garten mit fester Umzäunung. Da er als aktiver Arbeitshund auch die Gegend außerhalb des Zauns als sein Territorium ansieht, gräbt er sich nicht selten unter dem Zaun hindurch, um auf die andere Seite zu kommen. Auch im Garten gehören gepflegte Beete und Sträucher nach der Anschaffung des Tieres höchstwahrscheinlich der Vergangenheit an. Er wurde darauf trainiert, seine zugewiesene Herde zu bewachen und sie gegen Angreifer zu verteidigen. Für die Bewachung von Objekten ist er aufgrund seines Bewegungsdrangs hingegen weniger geeignet.
Der Kangal ist zudem nachtaktiv, seine Wachsamkeit steigt mit der Dämmerung. Dann kommt es nicht selten vor, dass er länger andauernd und laut bellt. Deshalb sind tolerante Nachbarn eine weitere Vorraussetzung bei der Anschaffung.
ZUSATZ-INFO |
Der Kangal ist der bekannteste Vertreter der Çoban-Köpeği-Rasse, die auch als anatolischer Hirtenhund bekannt ist. Der Kangal selbst ist noch nicht vom FCI anerkannt. Der Kangal gilt in Hamburg und Hessen als gefährlich und wird in diesen Bundesländern als Listenhund geführt. |
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ich bins schrieb:
am 16. März 2012 um 17:39:58
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kangal
ihr hundehalter als verkappte idioten , muß ich mal so sagen , ist es nicht völlig egal welcher hund stärker ist ????? meine
hunde müssen nur lieb sein und ein guter freund beissen kann ich selber und besser , das muß mein hund nicht . und wer denkt er braucht nen starken hund , der sollte eigentlich gar keinen bekommen MEINE MEINUNG !!!
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BÜRGER schrieb:
am 15. März 2012 um 22:01:05
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Kangal
was besseres ken ich nicht.
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wolframindian schrieb:
am 2. November 2011 um 09:30:03
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Kangal
Sicher sind Kangal im Regelfall stärker als andere Hunde, aber immer noch schwächer als eine Lokomotive :-) . Wer diese herrlichen
Hunde unter diesem oder vergleichbaren Aspekten anschafft, sollte lieber die Finger davon lassen. Dann gebe es auch weniger Kangal in den Tierheimen! Also, Finger weg von Herdenschutzhunden - der 3er BMW als Statussymbol muß reichen.
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