10.06.2011, 11:29 Uhr | akl mit Material von dapd
Kleine Heuler: Süße Seehundebabys in der Seehundstation Norden-Norddeich (Foto: Focke Strangmann/ dapd)
Bei dem Anblick dieser großen schwarzen Kulleraugen wird es einem ganz warm ums Herz und man möchte die Winzlinge am liebsten beschützen. Die süßen kleinen Heuler haben ihre Mutter verloren und könnten ohne Hilfe nicht überleben. Zum Glück gibt es Seehundstationen, die sich um das Wohl der Kleinen kümmern und sie ordentlich aufpäppeln. Am 04. Juni wurde der erste junge Seehund auf der Insel Borkum gefunden.
Nach einiger Zeit in Quarantäne wird der kleine Heuler seit Mittwoch in der Seehundstation Nationalpark-Haus Norden-Norddeich aufgepäppelt. Jana, so der Name des kleinen Seehundbabys, wiegt mittlerweile knapp neun Kilogramm und schläft den größten Teil des Tages. Der Name des Heulers ist von Jan abgeleitet. Jan war der erste aufgegriffene Heuler, den die Seehundstation 1971 aufnahm. Es wird vermutet, dass Jana durch Störungen von Menschen von ihrer Mutter getrennt wurde. Inzwischen ist Jana aber putzmunter und gesund, teilte der Leiter der Seehundstation, Peter Lienau, mit. Die Auswilderung ist für Anfang August geplant. Bereits Ende Mai wurde das erste Seehundbaby an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste aufgegriffen. Es wird in der Seehundstation Friedrichskoog aufgezogen.
Als Heuler werden Seehundbabys bezeichnet, die ihre Mutter verloren haben und seit Tagen nicht gesäugt wurden. Vor lauter Hunger fangen sie an zu heulen. Ihre Rettung sind Aufzuchtstationen. Die Seehundstationen im niedersächsischen Norddeich und in Friedrichskoog in Schleswig-Holstein päppeln die Seehundbabys auf und setzen sie im Laufe des Sommers wieder in der Nordsee aus. Jährlich werden in den beiden Aufzuchtstationen 70 bis 80 junge Seehunde versorgt. Die Experten raten dringend davon ab, sich den Tieren am Strand zu nähern und sie zu stören.
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akl mit Material von dapd
Gast schrieb:
am 2. April 2012 um 22:23:25
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Robbenjagd
Was sagst du dazu, dass jedes Jahr in Kanada zigtausende Robben aus Habgier von den Kanadiern abgeschlachtet werden?? DAS ist
eingreifen in die Natur in perversem Ausmaß, da kann man ja wohl nichts dagegen sagen, dass im Gegensatz dazu mithilfe dieser Station die ein oder andere Robbe gerettet wird!
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Erika schrieb:
am 26. Juni 2011 um 06:58:53
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@Nordfriese:
Da hast Du einerseits recht. Aber dann sollten Menschen sich auch andererseits zurückhalten, diese Tiere wie Trophäen zu
begaffen u. in ihrem Lebensraum zu stören. Genau das führt zur Trennung der Welpen von ihren Müttern. Da das "inRuhelassen" aber nicht der Fall ist, haben wir auch eine soziale Verpflichtung die durch Menschen verursachte Schädigung wieder gutzumachen.
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Nordfriese schrieb:
am 15. Juni 2011 um 12:49:27
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Heuler
Warum wird um die "Heuler" eigentlich so ein "gewese" gemacht? es sind Wildtiere und die kommen ohne
"menschliche" Hilfe sehrwohl alleine klar! und wenn eines versterben sollte, dann ist das "Naturgegeben" und wir Menschen sollten uns da raußhalten!
Gruß von der Küste!
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