03.08.2010, 15:36 Uhr | jlu
Die Stirn verrät, ob ein Pferd lieber links oder rechts herum wendet. (Foto: Barbara Reeder)
Wer wissen will, ob sein Pferd lieber rechts oder links herum wendet, sollte einen genauen Blick auf die Stirn seines Rosses werfen. Denn irische Wissenschaftler behaupten, dass man an der Wuchsrichtung des Haarwirbels die bevorzugte Seite des Tieres ablesen kann. Dreht sich der Haarwirbel auf der Stirn gegen den Uhrzeigersinn bevorzugt das Pferd wahrscheinlich die linke Seite. Auch wenn das nicht auf alle Pferde zutrifft: Mit Hinweisen zur Vorzugsseite könnte die Muskulatur der Tiere gleichmäßiger trainiert werden. Damit wären Pferde für Rennen oder Turniere besser vorbereitet, so die Forscher.
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Warum laufen manche Pferde Linkskurven besser als Rechtskurven oder machen mit dem rechten Bein den ersten Schritt? Diese sogenannte Händigkeit von Pferden untersuchte ein irisches Forscherteam von der Universität in Limerick. Von den 219 beobachten Spring- und Rennpferden waren 104 Linkshufer. Bei drei Viertel dieser Tiere wuchs der Stirnwirbel gegen den Uhrzeigersinn. 95 Pferde erwiesen sich als Rechtshufer. Von ihnen hatten 64 einen Wirbel in Uhrzeigerrichtung. Die anderen 20 Pferde zeigten keine Vorzugsseite.
Die Wissenschaftler aus Irland vermuten, dass die bevorzugte Seite und die Wuchsrichtung des Wirbels die asymmetrische Entwicklung des Gehirns bei Pferden widerspiegeln. Die Entwicklung von Gehirn und Haaren verläuft parallel und wird möglicherweise von denselben Genen kontrolliert. Die Untersuchung der 219 Pferde ergab aber auch, dass einige Tiere weder die rechte noch die linke Seite eindeutig vorzogen. Viele dieser Pferde hatten entweder zwei Wirbel mit entgegengesetzter Wuchsrichtung oder einen Wirbel, von dessen Zentrum aus die Haare geradlinig wuchsen. Da das nur bei wenigen der beobachteten Tiere vorkam, konnten die Wissenschaftler ihre These vom Allroundpferd nicht belegen.
Gerade solche Allroundpferde könnten aber für Dressurreiter interessant sein, da sie die linke und die rechte Laufrichtung gleich gut beherrschen. Denn beim Dressurreiten müssen die Pferde Schritte und Lektionen mit flüssigem Bewegungsablauf in beide Richtungen ausführen. Auch beim Training von Renn- und Springpferden wird die Vorzugsseite der Tiere meist nicht beachtet. Das kann die Siegchancen bei Rennen verringern, meinen die Wissenschaftler. So beobachteten sie, dass scharfe Linkskurven auf Rennstrecken für "rechtsfüßige" Rennpferde schwerer zu nehmen waren als für "linksfüßige" Tiere. Allerdings entscheidet nicht allein die Vorzugsseite eines Pferdes über den Rennausgang.
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jlu
reiter schrieb:
am 22. März 2011 um 15:18:29
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haarwirbel
Riesenschwachsinn aber sowas kann auch nur von Theoretikern kommen!!!!!
Rechts- oder Linkshänder bilden sich zum Ende der
Trächtigkeit im Mutterleib aus, wenn die Fohlen nicht mehr gedreht werden und ist erkennbar an der Seitenlage der Mähne.Das ist alte Zigeunerweisheit dafür brauch man K E I N E Universitätsversuche.Habe über 30 Jahre praktische Erfahrung und damit
mehr Pferde gearbeitet mit dieser Kenntnis ,als die untersucht haben.Mehr Vertrauen zur Praxis zahlt sich halt aus!!!
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