aktualisiert am Tue Nov 06 10:41:16 CET 2007 | mal
Neue Leute kennen lernen, nette Kontakte knüpfen: Sollte eigentlich ganz einfach sein, ist in Wirklichkeit aber unglaublich kompliziert. Welche Kneipe, welches Outfit - und dann muss ich auch noch jemanden ansprechen? Für alle Schüchternen und Flirtmuffel gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma. Denn eine Sorte Menschen hat all diese Probleme nicht - Hundebesitzer. Der Trick: Sie delegieren die anstrengende Flirtarbeit einfach an ihren vierbeinigen Partner. Von den neuen Freunden, die der Hund mühelos gewinnt, profitieren Herrchen oder Frauchen dann automatisch mit. Zwar gibt es auch hier Fettnäpfchen, aber mit ein paar einfachen Kniffen kriegen Sie und Ihr Flirtspezialist das hin - garantiert ohne nervige Baggersprüche.
Psycho-Test Welcher Haustier-Typ sind Sie?
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Komm, Sitz und Platz So üben Sie die wichtigsten Kommandos
Der erste Kontakt kommt automatisch
Die Kommunikation zwischen Hundebesitzern, die sich mit ihren Tieren das erste Mal begegnen, kennt nicht einmal eine Begrüßung. Es geht sofort zur Sache: "Rüde oder Weibchen?" Auch das weitere Gespräch dreht sich zunächst um die Hunde. Sie können deren Tun kommentieren oder Anekdoten aus dem unterhaltsamen Alltag mit Ihrem Liebling zum besten geben. Passen Sie aber bitte etwas beim Thema Rasse auf. Das Kompliment "Das ist aber eine witzige Mischung" geht nach hinten los, wenn sich herausstellt, dass es sich bei dem lustigen Zottel um einen reinrassigen Französischen Briard handelt, dessen Stammbaum bis zu Napoleon zurück reicht. Fragen Sie beim leisesten Zweifel einfach nach der Rasse. Ideal für ein Tête-àTête sind übrigens Parks oder Wiesen außerhalb der Stadt. Hier trifft sich in der Regel alles zum Gassi gehen, so dass Mensch und Hund ihre Chancen ausloten können.
Ein bisschen gutes Benehmen
Ein erster Flirt am Rande der Hundewiese während die Tiere ausgelassen balgen, dann die Verabredung zum romantischen Waldspaziergang und bald ein gemeinsames Abendessen. Alles kann so schön und einfach sein, wenn auch der Hund mitspielt. Fängt der aber eine Beißerei an, wird nichts aus dem Date und der weitere Kontakt beschränkt sich auf den Austausch von Tierarztrechnungen. Die Wahrscheinlichkeit solcher Katastrophen sinkt, wenn Ihr Hund ein gutes Sozialverhalten hat. Lernt er schon als Welpe den Umgang mit Artgenossen, wird bestimmt einmal ein guter Flirt-Anbahner aus dem kleinen Knäul. Auch ein gewisser Grundgehorsam ist auf der Hundewiese hilfreich. Niemand erwartet zirkusreife Kunststückchen, aber wenn Sie Ihrem Hund ständig laut brüllend Richtung Wald hinterher laufen müssen, macht das keinen guten Eindruck. Ein heißer Tipp: Melden Sie sich in der Hundeschule an. Ob Welpenspielgruppe, Hundesport oder das klassische Gruppentraining - hier kann jeder noch etwas lernen und sich ganz nebenbei für die Wiese verabreden.
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