23.02.2012, 15:55 Uhr | dpa-tmn
An spitzen Gegenständen können sich die Tiere verletzen, wenn sie durch den Garten toben. (Quelle: imago)
Für Haustiere ist der Garten ein Abenteuerspielplatz. Sie lieben es, dort zu toben, sich zu verstecken und in der Erde zu buddeln. Doch der Spaß im Garten kann für Hunde und Katzen gefährlich werden. Worauf Tierhalter achten sollten. Zehn Garten-Fallen für Haustiere.
Es könnte perfekt zusammen passen: Ein Haus mit Garten und ein Haustier wie Hund oder Katze. Während die Tiere den Garten als Auslauf oder für Erkundungstouren nutzen, haben Halter sie dabei im Blick. Dabei sollten sie aber sichergehen, dass sich die Vierbeiner auf dem Grundstück nicht verletzen. "Solange der Garten nicht überwiegend aus Rosen besteht, sind Stacheln kein Problem", erklärt Marius Tünte vom Tierschutzbund in Bonn. "Man sollte jedoch keine abgeschnittenen Äste herumliegen lassen, da diese im Fell hängenbleiben oder in die Pfotenballen eingetreten werden können." Und für Hunde gilt: Der Garten sollte gut eingezäunt sein, damit der Vierbeiner nicht entwischen kann.
Während sich Freigängerkatzen ihr Revier vom Haus entfernt suchen, lassen Hundebesitzer ihre Tiere gerne bewusst in den Garten. "Besonders praktisch erscheint das natürlich, wenn man den Hund zum Gassigehen in den Garten schicken kann", sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen in Dortmund. Das habe Vorteile, zum Beispiel, wenn Herrchen oder Frauchen am Wochenende länger im Bett bleiben wollen. "Allerdings kann der Garten für einen Hund nie der Ersatz für ausgiebige Spaziergänge sein."
Überraschendes Bad verwirrt Vierbeiner so sehr, dass er das feuchte Nass anknurrt. zum Video
Den Garten zum Hundeklo umzufunktionieren, birgt darüber hinaus Risiken: "Man sollte den Kot möglichst regelmäßig beseitigen, nicht nur aus ästhetischen Gründen", sagt Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte aus Frankfurt am Main. Denn wenn ein Hund Würmer habe, könnte er sich über den infizierten Kot immer wieder damit anstecken. "Auch Menschen, besonders Kinder, können sich an den im Hundekot enthaltenen Spulwürmern anstecken." Dasselbe gilt für den Kot von Katzen. "Ist er nicht vergraben, sondern sichtbar, sollte man ihn ebenfalls entsorgen, weil sich auch von ihm Würmer auf Menschen übertragen können."
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Quelle: dpa-tmn
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